Futur
wie geht es weiter ?
Was wird mit Ubuntu ?
Vor 25 Jahren schrieb ich: „I ♥ Ubuntu“ – heute schließ' ich mich (manchmal) den Kritikern an. Mit Unity als grafischer Oberfläche konnte ich mich noch gut anfreunden. Dann, unter Ubuntu 20.04 LTS agierte wieder Gnome wie zu Beginn – und vom grafischen Verhalten fühlten sich Verzögerungen auch so an.
Update
Seit Version 22.04. LTS geht alles wieder viel flotter – und das, obwohl immer mehr Programme als Snap daher kommen …
Schlimmer wurde der Dateiwust, der als Snap daher kommt. Ich will aber meine Platte nicht vollmüllen !!
Das Ubuntu Software-Center ist ein Graus in der Handhabung und funktioniert nur mit Anmeldung, zeigt nicht alle Programme (besonders keine Shell-Anwendungen) und installiert i. d. R. Snap-Versionen.
Zum Glück ließ sich Synaptic noch installieren …
Ein Vorteil der Version 24.05 war, dass ich den Umweg über Virtual Box mit einem alten Windows 2000 nicht mehr benötigte, um meinen alten Epson-Scanner benutzen zu können. Aber das lag weniger an Ubuntu, sondern daran, dass Epson brauchbare 64bit-Treiber verfügbar machte.
Das Upgrade von 18.04 LTS auf 20.04. LTS funktionierte reibungslos. Das einzige Programm, dass seinen Start verweigerte, war Calibre. Hier half die Community mit einem Tipp:
/usr/lib/calibre/calibre/utils/ipc/server.py
die Zeile
self._listener._unlink.cancel()
auskommentieren.
Testen wir in der VirtualBox halt ein paar andere Linux-Distributionen. Vielleicht finde ich was Passenderes …
Foto: PantheraLeo1359531 – CC BY 3.0
Foto: Canonical Ltd. – GPL
Update
Das Upgrade auf 22.04. LTS erwies sich als leicht problematisch: Schuld war eine zu klein bemessene BOOT-Partition, die erst mit Tricks „erweitert“ werden musste, um die neue Installation überhaupt starten zu können.
Nun läuft der Rechner wieder und gefühlt „noch flotter“. Und das mit einer Gnome-Oberfläche und immer mehr Programmen, die als Snap daherkommen.
Foto: unbekannt
Foto: unbekannt
Update 2
Hinreichend Festplattengröße vorausgesetzt kann man sich mit Snap und Flatpak arrangieren; am Smartphone haben wir uns an diese Technologie ja auch bereits gewöhnt … 😏️
Die größte Veränderung brachte 2021 der Erwerb eines NitroPC mit sich. Jener kompakte Mini-PC sorgte nicht nur für viel mehr Freiraum am Arbeitsplatz – dank moderner Ausstattung bootete das Betriebssystem auch in ungewohnt rasanter Weise.
Nach erfolgreich abgewehrtem Hackerangriff wurde dieser 2026 gegen ein Nachfolgermodell ausgetauscht, auf dem Linux bereits mit dem 7er-Kernel lief. Also ein Ubuntu 26.04. LTS – und damit begannen einige Probleme …
Der veränderte, verbesserte Sicherheitskonzept dieses Kernels und die verstärkte Auslieferung von Programmen als Flatpak- bzw. Snap-Pakete erzwingt gewohnte Arbeitsabläufe neu zu definieren, zumal viele Programme nicht mehr so arbeiten wie in Versionen bis 24.04.
- lighttpd kommt als Snap daher und legt seine Dokumente in var/snap/lighttpd-snap/current/www/ ab. Das liegt jedoch außerhalb von HOME und somit für kleinere Webprojekte geeignet; ein Umstellen der 'document-root' auf ein anderes Ziel als vorgegeben, wurde mit einer Fehlermeldung quitiert – UNGELÖST
- während der Drucker kommentarlos eingebunden wurde, fand das Betriebssystem während der Installation den Scanner nicht; nachträgliches Installieren scheiterte, selbst mit Originaltreibern des Herstellers – UNGELÖST
- Regexxer stürzt beim Ersetzen bestimmter Unicodezeichen komplett ab – UNGELÖST
- Upscayl erzeugt unbrauchbare Schwarzflecken-Mosaik-Bilder – Lösung: Ersatz durch Upscaler
- gedit funktoniert zwar noch, jedoch ohne „Snippets“ – Behelfslösung: Nutzung von Texteditor mit zusätzlicher Hilfsseite
- Gramps arbeitet ausschließlich mit SQL-Datenbank; das vorherige DB-Format muss zwingend in der vorherigen Grampsversion zu SQLite konvertiert werden;
beim Start verliert das Programm den DB-Pfad – UNGELÖST
Mal sehen, wie wir die Macken beseitigt bekommen. Bislang fand sich immer eine Lösung – und meine Arbeitsweise ändert sich schließlich auch …
🏡️